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| Das schöpferische Universum: Die Theorie der morphogenetischen Felder und der morphischen Resonanz
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A book for burning? Ganz im Gegenteil! Ein epochales Werk! Für Studenten der Naturwissenschaften zu empfehlen!
• • • • • (bewertet mit 5 von 5 Punkten)
Alle meine Rezensionen ansehen (REAL NAME) Rezension bezieht sich auf: Das schöpferische Universum: Die Theorie der morphogenetischen Felder und der morphischen Resonanz (Gebundene Ausgabe) Als Rupert Sheldrake mit diesem Buch Anfang der 80er Jahre an die wissenschaftliche Öffentlichkeit ging, gelangte er sofort auf die Titelseite des renomierten Wissenschaftsmagazins "Nature" - aber mit der Titelzeile "A book for burning?". Die Verdammung von Sheldrakes Theorie der Morphischen Felder und Resonanz durch den Nature-Herausgeber Sir John Maddox führte dazu, dass Sheldrake anschließend nicht einen Penny öffentlicher Forschungsgelder erhielt, gleichwohl eine Anzahl von Nobelpreisträgern die beißende Kritik Sir Maddox scharf kritisierten. Allerdings, das Buch wurde zum Bestseller und Maddox' Vergleich von Sheldrake und Galileo Galilei spricht Bände, weiß doch jeder Schuljunge, dass Galilei Recht hatte und seine Entdeckung bahnbrechend war. Einen weiteren positiven Effekt hatte die Verdammung: Sheldrake war gezwungen, sich kostengünstige Experimente zur Untermauerung seiner Theorie auszudenken, die auch von interessierten Laien durchgeführt werden konnten - Sheldrake kann man darum als den (Wieder-)Begründer weltweiter naturwissenschaftlicher Laienforschung bezeichnen, das Internet kam dazu gerade richtig. In der völlig überarbeiteten Neuauflage seines Erstlingswerkes geht Sheldrake zum einen auf die geplatzten Seifenblasen der Genforschung ein, die bisher Milliarden Dollar verschlungen hat, aber die vorhergesagten Ergebnisse nicht liefern konnte, wie zum Beispiel die Menschheit von der "Geißel des Krebs" zu befreien. Darüber hinaus ist ein spannender Dialog zwischen dem Quantenphysiker Paul Davies und Sheldrake abgedruckt, der die quantenphysikalischen Effekte der Theorie der Morphischen Felder auslotet. "Das schöpferische Universum" war zunächst an eine naturwissenschaftlich gebildete Öffentlichkeit gerichtet, das ist diesem Werk anzumerken, ebenso wie die Tatsache, dass Sheldrake einige Zeit in Indien verbrachte und sich auch mit der traditionellen indischen Weltwahrnehmung beschäftigt hat. Alle weiteren Bücher Sheldrakes (z.B. Sieben Experimente, die die Welt verändern könnten; Das Gedächtnis der Natur; Der Siebte Sinn der Tiere; Der Siebte Sinn des Menschens; Engel, die kosmische Intelligenz) sind für eine breite Leserschafft geeignet, ja für sie geschrieben.
Dieses Werk sollte von jedem Studenten der Physik, der Biologie, der Medizin und der Chemie gelesen werden. Denn was zum Teil heute noch an den Universitäten gelehrt wird, hat die Erkenntnisse der Quantenphysik von vor 90 Jahren noch nicht zur Kenntnis genommen, wie die, dass das Bewusstsein des Beobachters das von ihm durchgeführte Experiment beeinflusst. Wie nicht-materielle Größen über Raum und Zeit hinweg die Struktur der Materie beeinflussen - wie eben unser Bewusstsein und nur in ihren Wirkungen wahrnehmbare Felder - "Das schöpferische Universum" zeigt es auf!
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 2. Dezember 2011 | | |
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